Skifahren einmal anders: Funparks in
Südtirol
Die
Freestyle-Bewerbe bei den olympischen
Spielen in Turin waren
Publikumsmagneten: Wo es in Südtirol
tolle Kicker, Halfpipes und Slides gibt.
Sie fahren rückwärts, drehen sich auf
der Piste schon mal um sich selbst und
zeigen kleine und größere Sprünge am
Pistenrand. Was beim herkömmlichen
Carven die Ausnahme darstellt, ist unter
Freestylern die Regel: mit Sprüngen,
Drehungen und Grabs zeigen sie
Kreativität und neuen Spaß nicht nur auf
der Piste. Nicht mehr nur kühne
Snowboarder belagern die Funparks,
sondern immer mehr junge Skifahrer wagen
sich an meterhohe Kicker und steile
Pipes. Auch in Südtirol ist der Trend
Richtung Newschool nicht spurlos
vorbeigegangen. Fast alle Skigebiete
bieten für die jungen Wilden perfekt
preparierte Snowparks, in denen die
Freestyler Grabs, Front- oder Backflip
üben können. Zwei tolle Freestyle
Parks finden Twin-Tip-Anhänger auf dem
Schnalstaler Gletscher, einen unterhalb
des Sessellifts Grawand, den anderen an
der Talstation der Schnalstaler
Gletscherbahn. Auch in Seis ist 2005
beim Laurinlift ein recht ansehnlicher
Snowpark entstanden. Skifahrer und
Snowboarder können darin gleichermaßen
die Grenzen der Schwerkraft ausloten und
zu durchaus olympiareifen Springern
heranwachsen. Einen dritten Funpark
bietet das Skigebiet Klausberg für die
spektakuläre Spielart des Skifahrens.
Mit Slides, Boxes und Corner ist der
Funpark für alle Slopestyle-Varianten
geeignet. Auf der Plose und in der
Ortler Skiarena gibt es noch mehr
Funparks. Auch auf dem Kronplatz gibt
seit dem Winter 2005/06 einen kleinen
Snowpark oberhalb der Mittelstation auf
Brunecker Seite. |